
Projekte|Analyse|Genossenschaft sucht MFHs
Hintergrund
Eine Baugenossenschaft kam auf uns zu, weil sie über ihr Netzwerk, Off Market Angebote und Immobilienportale keine Liegenschaft fand, die ihren strengen Vorgaben entsprach. Mindestens 60 Prozent der Wohnungen sollten 3.5 Zimmer Grundrisse aufweisen, entweder in einem bestehenden Mehrfamilienhaus mit Aufstockungspotenzial oder auf neuem Bauland.
Das Problem kennen viele institutionelle Suchende: Je präziser das Suchprofil, desto hoffnungsloser wird die manuelle Suche auf Portalen.
Suchprofil und Vorgehen
Das Mandat war klar definiert:
· Standorte: vier Gemeinden in der Nordwestschweiz
· Objekte: bestehende Mehrfamilienhäuser mit Aufstockungspotenzial oder unbebautes Bauland
· Mindestgrösse: 12 Wohneinheiten
· Ausschlüsse: keine Gewerbeflächen, letzte Sanierung höchstens 25 Jahre zurück
· Zentrales Kriterium: mindestens 60 Prozent der Wohnungen als 3.5 Zimmer Grundrisse
Wir kombinierten GIS Layer aus Zonenplan, Gebäudejahr, Geschosszahl und Wohnungsmix. Eine erste Selektion ergab rund 2000 Parzellen, die Lage und Grösse erfüllten. Ein KI-Agent filterte diese nach Wohnungsmix, Sanierungsjahr und Aufstockungspotenzial weiter.
Ausgabe: eine interaktive Karte und eine Excel Tabelle, sortiert nach Potenzialscore und sofort bereit für Besichtigungen und Wirtschaftlichkeitschecks.
Ergebnis
Von rund 2000 Parzellen blieben 87 Grundstücke und Objekte übrig, die alle Kriterien erfüllten. Die Baugenossenschaft erhielt eine priorisierte Short-List, die monatelange Eigenrecherche ersetzt.
Je präziser das Wohnungsmix-Ziel, desto klarer lässt sich der Markt eingrenzen. Genau das zeigt dieser Auftrag: Systematische Analyse ersetzt Bauchgefühl und Zufallsfunde.

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